Dieser Fachartikel wurde uns mit freundlicher Genehmigung aus der  Fachzeitschrift

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Eifutter für Küken

Die gute alte Zeit war gar nicht so schlecht. Und die moderne Zeit mit ihren Fütterungsstrategien muss nicht unbedingt segensreich sein . Denn bereits vor der Fertigfutterproduktion zogen unsere Altvorderen Küken bestens groß, zuweilen besser als heute.

Früher war es üblich, den Küken in den ersten Tagen und auch später zerkleinertes, gekochtes Ei zu verfüttern. Dieses hatte und hat vielerlei Vorteile:

So ist das Eifutter wasserreich. Es hat also viel Feuchtigkeit und unterstützt damit die Verdauung. Dann hat es körperidentisches Eiweiß, was besonders wertvoll ist. Letztlich sind im Ei all die Stoffe, die zur Entwicklung neuen Lebens notwendig sind und damit auch dem geschlüpften Küken bestens bekommen.

Nicht nur dass das Eifutter wertvolle Mineralien und lebenswichtige Vitamine enthält, es hat auch Enzyme, Hormone und viele weitere Stoffe, nicht zuletzt das Cholesterin, welches die Basis für Lebensabläufe stellt.

Und zu guter Letzt kann man unters Eifutter viele Futtermittel (Schnittlauch, Möhren, Haferflocken etc.) mischen, die den Wert des Eifutters noch erhöhen. Ein derart aufgewertetes Kükenfutter ist überaus wertvoll und im Grunde durch nichts zu ersetzen.

Man kann zu diesem Zweck sogar am 7. Tag ausgeschierte, unbefruchtete Eier aus dem Brutapparat verwenden und damit sinnvoll verwerten.

Sind die Küken größer und verlangen Futter in großen Mengen, scheidet das Ei naturgemäß aus. Nichtsdestotrotz ist es von Vorteil, auch einem heranwachsenden oder ausgewachsenen Huhnes ein gekochtes Ei zu verfüttern, denn dessen Inhaltsstoffe sind auchfür ihren Stoffwechsel bestens.

mvl